Werkstättentag 2016 in Chemnitz

20.9.-22.9.2016

Politische Entwicklungen, Meinungsbildung und Erfahrungsaustausch innerhalb der bundesweit anerkannten und aktiven Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) sind Kern des aller 4 Jahre stattfindenden Werkstättentages.
Die AWO-Werkstätten  waren mit 5 Werkstattratsmitgliedern und 10 Vertretern der Werkstattleitung vor Ort.

 

Themenschwerpunkt bildete die gesetzliche   Neuausrichtung des SGB IX und SGB XII, die zukünftig in Form des Bundesteilhabegesetzes zahlreiche Veränderungen für  Menschen mit Behinderung mit sich bringen wird. Im Bereich der Arbeit sollen hier 'andere Anbieter' für Beschäftigungsalternativen zur WfbM sorgen.  Die Arbeiterwohlfahrt unterstützt das Ansinnen für mehr Wahlmöglichkeiten für Menschen mit einer Behinderung ausdrücklich und sieht in dieser Entwicklung einen Ansporn seine Arbeit weiterzuentwickeln. 

Rückmeldungen aus Politik und Wirtschaft waren eindeutig: Werkstätten werden auch in Zukunft wichtiger Bestandteil bei der Beschäftigung von Menschen ganz unterschiedlicher Einschränkungen bleiben. Denn unsere Kompetenzen:

  • Beziehungen aufzubauen
  • Einschränkungen zu Stärken zu entwickeln
  • mit hoher sozialer Fachlichkeit das Leben von Menschen mit Behinderungen zu strukturieren 
  • zuverlässiger Partnerschaften der Wirtschaft zu sein

werden in Zeiten wachsender Arbeitsverdichtung und steigendem Arbeitsdrucks weiterhin wichtige Fundamente für diejenigen Menschen bleiben, die diesem System, zumindest so lange dieses fortbesteht, noch nicht gewachsen sind.

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