Viel Engagement für den Schutz

Dörte Schwarz und Andreas Panke bei der Fertigung von Behelfsmasken

 

Der Corona-Virus hat den Alltag vieler Menschen von einem Tag auf den anderen völlig verändert. Wir alle merken es im Supermarkt: manche Artikel gibt es gerade kaum zu kaufen; die Regale mit Toilettenpapier und Nudeln sind oft leer. Für uns ist es die dringend benötigte Schutzausrüstung, die kaum noch zu ergattern ist.

Zum Glück haben wir Bernd Mehlstäubl im Zentraleinkauf, dem es gelungen ist, mit viel Engagement für den Schutz unserer Kunden und Mitarbeiter*innen Masken und Schutzausrüstung zu beschaffen. Langfristige gute Beziehungen auch zu kleinen Händlern, machen sich da positiv bemerkbar. So war es uns zum Beispiel möglich, vor Ostern 160.000 Mund-Nasen-Schutz-Masken an alle unsere Einrichtungen zu verteilen. 

Wir gehen auch noch weitere Schritte: der Kostümverleih in unserer Werkstatt in Grimma muss geschlossen bleiben, aber die Mitarbeiterinnen mit und ohne Behinderungen sind intensiv beschäftigt. Sie nähen jetzt wiederverwendbare Behelfsmasken aus Stoffen, die unsere Mitarbeiter*innen und Hotels gespendet haben.

Und das ist schon jetzt so erfolgreich, dass Ärzte, Physiotherapeuten und Drogeriemärkte auf unsere Produktion aufmerksam geworden sind und Masken bestellen wollen.

Als Mitarbeiter*innen der AWO Sachsen-West werden wir natürlich zuerst versorgt. Aber auch danach kann die Produktion weitergehen. Und so erwächst aus der Krise auch etwas Gutes und ein neues Angebot in unserer Werkstatt, wo Menschen mit und ohne Behinderungen sich für unsere Mitarbeiter*innen und Partner engagieren und einen sinnvollen Beitrag leisten dürfen.

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