Sportliches AWO- Trio begeistert beim Beuchaer Triathlon

Das Team der AWO Sachsen- West beim Triathlon in Beucha (v.l. Uwe Linde, Florian Möhring und Michael Klemm)

Am Samstag, den 02.09.2017 war es soweit. Drei mutige Kollegen, verließen voller Euphorie ihr gewohntes Arbeitsumfeld zwischen Töpfen und Pfannen und tauschten ihre Küchenuniform gegen ein sportliches Outfit.

Gemeinsam traten sie als Team der AWO Sachsen West beim "Family und Friends Triathlon" an, welcher dieses Jahr schon zum 19. Mal am Albrechtshainer See in Beucha stattfand. Dabei machten sie eine so gute Figur, wie es selbst Profisportler nicht besser machen könnten.

Voll bepackt mit Wechselsachen, Badekappe, Fahrradhelm, Proviant zur Stärkung und all den Dingen, die ein echter Sportler so braucht, wurde mitten am Albrechtshainer See, das Lager aufgebaut. Ein selbst mitgebrachter Pavillon diente zum Schutz denn der Wetterfrosch zeigte sich an diesem Tag leider nicht von seiner besten Seite. Dunkle Regenwolken zogen auf und verwandelten den sonst so idyllischen Badesee in eine ungemütliche, schlammige, nasse Gegend. Der Startschuss musste aufgrund der Wetterlage um 15 Minuten verschoben werden.

Davon ließen sich die Drei natürlich nicht abhalten. Mit den eigenen Fans im Gepäck konnte ja auch gar nichts mehr schief gehen. Die Stimmung am See war großartig. Und so konnte es um 13.45 Uhr endlich losgehen.

 

Aber wie läuft eigentlich so ein Triathlon ab?

Ganz einfach:

Man ist aufgeregt, gespannt, voller Adrenalin.

Und irgendwann ist man selbst dran...

Dann heißt es alle Zweifel hinter sich lassen und als Team gemeinsam alles geben.

200 m Schwimmen- im eiskalten Wasser, nur mit Badehose bekleidet.

7,4 km Fahrrad fahren- über Stock und Stein und dabei aufpassen, dass man nicht im Schlamm ausrutscht.

2,2 km Laufen- und dabei versuchen, so viele Teilnehmer wie möglich zu überholen, auch wenn die Lunge pfeift.

Florian Möhring, Uwe Linde und Michael Klemm haben genau dies getan und hatten damit großen Erfolg. Von 109 Teams konnten sie Platz 11 erreichen und beendeten ihre Disziplinen in insgesamt 25 Minuten und 12 Sekunden. Ein Ergebnis, auf dass man durchaus stolz sein kann. Die Begeisterung war groß. Jeder Einzelne hat sein Bestes gegeben. Es wurde sich gegenseitig angefeuert und mitgefiebert. Der Ehrgeiz ist geweckt und vielleicht tritt man im nächsten Jahr wieder gemeinsam als Team an.

(Text: Nicole Stumpe)

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