„Gelungene Integration“

AWO Gerontopsychiatrisches Pflegeheim "Marie Juchacz" / Interviews vom 04.10.2016

Name: Victor Nsengiyumva Mpore

Alter: 20

Herkunft: Ruanda

in Deutschland seit: 10 Monaten

Tätigkeit: Bundesfreiwilligendienst (BFD)

„In Ruanda muss jeder nach dem Abitur ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren, für mich war klar, ich gehe nach Deutschland um die Sprache zu erlernen, außerdem hatte ich schon Kontakt zu seiner Gastfamilie, die ich bei einem Aufenthalt in Norwegen kennergelernt habe.“

Erfahrungen in Deutschland / im alltäglichen Leben / wie fühlen Sie sich integriert:

„Als ich nach Leipzig kam, war ich sehr überrascht, wie offen die Menschen hier sind.“

„In Ruanda ist das Miteinander sehr strikt getrennt, Job ist Job und Schule ist Schule, da fragt dich keiner nach deinem Privatleben, ob du Kinder oder eine Freundin hast. Das gefällt mir an den Deutschen sehr gut.“

„Hier ist es viel besser, als ich gedacht habe!“

„Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt, gehe im November wieder in meine Heimat und werde ein Medizinstudium beginnen. Die Arbeit hier im Gerontopsychiatrisches Pflegeheim hat mir sehr gut gefallen und mir viel für meine berufliche Zukunft gegeben.“

 Deutsche Sprache / seit wann / wo gelernt:

„Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich 3 Monate über das Internet in Ruanda

angefangen Deutsch zu lernen, hier konnte ich es natürlich weiter verbessern.“

Wie stellen Sie sich Ihr zukünftiges Berufsleben vor:

„Aus den Erfahrungen, die ich im AWO Gerontopsychiatrisches Pflegeheim "Marie Juchacz" sammeln konnte, weiß ich, dass ich mich während meines Medizinstudiums auf den Bereich der Psychiatrie spezialisieren möchte.“

Resümee:

„Ich möchte allen sagen, dass sie keine Angst haben brauchen nach Deutschland zu kommen, und dass der Bundesfreiwilligendienst eine tolle Chance für jeden ist.“

 

 

Name: Karimli Evran

Alter: 22

Herkunft: Aserbaidschan

in Deutschland seit: 1 Monat

Tätigkeit: Bundesfreiwilligendienst (BFD)

Warum sind Sie in Deutschland:

„Ich bin in Deutschland um zu arbeiten und Deutsch zu lernen.“

Erfahrungen in Deutschland / im alltäglichen Leben / wie fühlen Sie sich integriert:

„Ich fühle mich hier sehr wohl und gut aufgenommen!

Jedoch habe ich großes Heimweh und vermisse meine Familie sehr, deshalb habe ich beschlossen, in meine Heimat zurückzukehren.“

 Deutsche Sprache / seit wann / wo gelernt:

„Ich habe in Aserbaidschan einen Teil eines 3-stufigen  Deutschkurses absolviert und habe hier im letzten Monat viel dazu gelernt.“

Wie stellen Sie sich Ihr zukünftiges Berufsleben vor:

„In meiner Heimat habe ich ein Bachelor-Studium im Bereich Wirtschaft abgeschlossen und möchte dort jetzt meinen Master machen, um später in einer Bank zu arbeiten.“

Resümee:

„Deutschland ist ein offenes Land, in dem ich mich gut integrieren konnte!“

Abgelegt unter:

Zurück

Einen Kommentar schreiben